Altersübergreifende Gruppe

Seit August 2012 nehmen wir Kinder ab dem zweiten Lebensjahr auf und bieten dreivierteltags Plätze an.
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Vom Kindergarten in die Grundschule

„Kindergarten und Grundschule haben gemeinsame pädagogische Grundlagen und ein gemeinsames Bildungsverständnis ...
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DGE-Qulitätsstandard für die Verpflegung im Kindergarten

Ein ausgewogenes und vollwertiges Mittagessen für die Kinder in unserem Kindergarten war das Ziel. In Zusammenarbeit mit der Stadt Salzgitter strebten alle Kindergärten im Stadtgebiet eine Zertifizierung des Mittagessenangebots nach den Qualitätsstandards der deutschen Gesellschaft für Ernährung an.      WIR SIND DABEI! Wir sorgen für ein gesundes Mittagessen für die Kinder.


Wie wir Kinder sehen

Jedes Kind, das zu uns in den Kindergarten kommt, hat seine eigene Persönlichkeit und bringt unterschiedliche Lebenserfahrungen mit. Es hat im Laufe seines bisherigen Lebens schon viel gelernt. Es ist kein Mängelwesen, welches von uns Erwachsenen beliebig formbar ist, sondern muss, so wie es ist, ernst genommen und angenommen werden.

Kinder sind vielseitig interessiert. Sie wollen die Welt um sich herum begreifen und entdecken, eigene Erfahrungen mit sich, anderen Personen und Dingen sammeln. Dazu benötigen sie eine Atmosphäre, in der sie sich angenommen und geachtet fühlen. Sie brauchen Möglichkeiten und Ermutigung eigene Erfahrungen zu machen.

Was heißt offene Kindergartenarbeit?

Was heißt offene Kindergartenarbeit? Für die Arbeit im Kindergarten gibt es verschiedene pädagogische Ansätze. In unserem Kindergarten arbeiten wir nach dem „Konzept der offenen Kindergartenarbeit“. Die erste Voraussetzung zur Umsetzung des Konzeptes ist die Gestaltung und Nutzung der Räume. Alle Räume sind in Funktionsbereiche gegliedert. Jeder Funktionsbereich wird im wöchentlichen Wechsel von einer Erzieherin betreut. Bei uns gibt es den Bewegungsraum, die Bibliothek, den Kreativraum und die Eingangshalle, mit der Bauecke und der Frühstücksecke. In der offenen Kindergartenarbeit ist das Kind der Akteur seiner Entwicklung. Neugier, Experimentierfreude, Ausdauer und Anstrengungsbereitschaft, Frustrationstoleranz, Selbstsicherheit und soziale Kompetenzen. All dies trainieren Kinder am besten beim selbst gesteuerten, spielerischen Ausprobieren, denn das ist die angemessene Art des Lernens im Kindergartenalter. Die Kinder benötigen für die Befriedigung ihrer Lernbedürfnisse vielfältige Möglichkeiten zum Tätigwerden und Erfahrungen sammeln.

Der offene Kindergarten wird verstanden, als eine Herausforderung zur individuellen Entwicklung. Die Kinder erwerben eigenständig und selbst bestimmt Fähigkeiten und Kompetenzen, um ihr Leben zu gestalten.

Unsere 50 Kinder sind in zwei Stammgruppen aufgeteilt. Die Schlümpfe und die Zwerge werden jeweils von zwei Erzieherinnen betreut. Im jeweiligen Morgenkreis treffen sich die Kinder täglich zum Erzählkreis, zum Singen und Spielen. Dabei können die Kinder, ebenso wie die Erzieherinnen, alles was ihnen wichtig ist und was sie bewegt mitteilen. Die Erzieherinnen erhalten auf diese Weise Informationen für die Planung ihrer pädagogischen Arbeit. Hier werden auch alle Tagesinformationen ausgetauscht, z.B. Auswahl der Perlen für die Lernangebote oder Änderungen im Tagesablauf.

Die im Tagesverlauf gemachten Beobachtungen und die Ziele des Niedersächsischen Orientierungsplans, sind die Grundlage für den Inhalt der Lernangebote. Dreimal wöchentlich finden diese in den Funktionsbereichen statt. Ihre Kinder können sich frei für ein Angebot pro Tag entscheiden. Die Angebote sind vielfältig und berücksichtigen die Interessen und Bedürfnisse der Kinder. Die Auswahl wird von den Erzieherinnen dokumentiert.

Die Zeit der Freiarbeit ist in der offenen Kindergartenarbeit ein wichtiger Bestandteil. Das Kind wählt seine Bezugspersonen, was es tun möchte, wie lange und wo es sich beschäftigen will selbst. In der Freiarbeitsphase ist die Erzieherin präsent, beobachtet und gibt Impulse. Es ist die Aufgabe der Erzieherinnen, die räumliche Umgebung für die Kinder so vorzubereiten, dass vielfältige Anregungen vorhanden sind. Hinzu kommen die Lernangebote, die den Kindern neue Erfahrungen eröffnen. Das Kind wird zum Forscher und Entdecker seiner Umwelt.

Auf der Beziehungsebene ist im offenen Kindergarten eine Vielfalt von Erfahrungen möglich. Die Kinder wählen ihre Bezugspersonen selbst. Sie lernen sich in wechselnden Kleingruppen wohl zu fühlen, aber auch feste Freundschaften aufzubauen und sich in der großen Gruppe aller Kinder zu behaupten.

Offene Kindergartenarbeit bedeutet für die Erzieherinnen genaues Beobachten. Wir müssen erkennen, welche Bedürfnisse, Stärken und Schwächen jedes Kind hat. Die Beobachtung steht an erster Stelle, verbunden mit der Frage: Wie kommt das Kind in der Lebens– und Lerngemeinschaft Kindergarten zurecht und welche Entwicklungsfortschritte macht es?

In der offenen Kindergartenarbeit wird ständig reflektiert und geplant. Tägliche Absprachen sind notwendig.

Unsere Erziehungs- und Bildungsziele

  1. In unserem Kindergarten besteht eine Atmosphäre von Vertrauen und Geborgenheit.
  2. Die Kinder finden einen strukturierten Tagesablauf vor und Rituale zu immer wiederkehrenden Gelegenheiten.
  3. Jede Erzieherin steht als verlässliche Bezugsperson zur Verfügung, jedes Kind wird wertgeschätzt und geachtet.
  4. Jede Erzieherin kennt den Entwicklungsstand eines jeden Kindes.
  5. In einer anregenden Lernumgebung forschen und experimentieren die Kinder und erweitern eigenständig ihren Erfahrungs- und Wissensstand.
  6. Jedes Kind bewältigt seine Entwicklungsaufgaben und erfährt bei Bedarf Unterstützung durch die Erzieherinnen.
  7. Jedes Kind ist seinem Alter entsprechend eigenständig und gemeinschaftsfähig. Es kann mit seinen Stärken und Schwächen umgehen.
  8. Jedes Kind ist in der Lage Probleme zu lösen, es ist aufgeschlossen und neugierig Neuem gegenüber.
  9. Jedes Kind verfügt über eine seinem Alter entsprechende Bildung, seine kognitiven Fähigkeiten sind altersgemäß entwickelt.
  10. In einem anregenden Umfeld sprechen die Kinder differenziert und haben einen umfangreichen Wortschatz.
  11. Die Kinder leben ihr Bewegungsbedürfnis aus.
  12. Jedes Kind zeigt Verantwortungsbewusstsein für sich und andere.
  13. Die Kinder leben ihr Bedürfnis nach körperlicher Zuwendung aus, mit dem Recht auf körperliche Selbstbestimmung.
  14. Jedes Kind hat Erfahrungen mit christlichen Inhalten und Ritualen und hat andere Kulturen und Religionen kennen gelernt.
  15. Die Eltern sind über die Entwicklungs- und Bildungsprozesse Ihres Kindes im Kindergarten informiert.